Friedrich Sulz - TBF-Austria

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Erinnerungen an Friedrich Sulz

Molkereistraße
1020 Wien

Was war das doch für ein heiterer Mensch gewesen. Wenn er mit anderen Tonbandfreunden zusammen kam, dann freute er sich diebisch, wenn er durch einen verbalen Scherz die Anderen zum  Lachen bringen konnte! Aber er besuchte unsere Treffs nicht nur wegen seiner Scherze allein, er war vor allem auch an Gesprächen über die Tonbandtechnik interessiert. Und da vor allem über Lautsprecherboxen und Tonverstärker. Das war seine Domäne! Er fand seinen Kundenkreis auch bei den Schaustellern im Prater, so erzählt man sich, wohnte er ja nicht weit davon in der Molkereistraße und hatte dort auch seine Werkstätte.

Er ist, weil schon ein älterer Jahrgang, mit Tonbandlern aufgewachsen, welche nicht nur über das Tonband sprachen, sondern sich auch damit aktiv befassten und das zu einer Zeit, als der TBF AUSTRIA nicht einmal noch diesen Namen trug! Berti Welzls Vater befasste sich schon damit, Abspielgeräte für die damals gängigen Papiertonbänder zu erzeugen. Er war auch der Gründer der Firma NIWE gewesen, diese existiert noch heute, ohne Tonbandgeräte für die Amateure herzustellen, sie wechselte nur den Kundenkreis. Im Tonbandmuseum in Korneuburg kann man noch einzelne Stücke bewundern, heißt es. Manchmal arbeitete er zusammen mit dem Ing. August Fels, einem Onkel von Berti Welzl. Dieser betrieb ein kleines Geschäft in der Taborstraße und ist den  älteren Amateuren noch sehr gut bekannt.
„Hier Sulz-Werke!“, so meldete sich der Friedrich am Telefon, wenn bei ihm in der Werkstätte angerufen wurde. Einer Werkstätte, nur so groß wie ein Wohnzimmer.! Mehr brauchte er ja nicht! Da zeigte er Humor! Ja, so war er, der Friedl, wenn er gut aufgelegt war. Und das war er meistens.
Seine letzten Tage verbrachte er in einem Altersheim. Ich denke oft an ihm!


© OV 07/2009

Es wird mit dem Summerton am
Aktualisierung:31.01.2017
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